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Hallo Besucher,
Unterhalten Sie sich gerne mit Menschen, die es gar nicht gibt? Sagen Sie gar in regelmäßigen Abständen Sätze wie "Ich sehe Tote"? Dann ist vielleicht Online-Dating doch nicht das Richtige für Sie und Sie gehören ganz woanders hin. Fragen Sie mal Trevor, dem erging es tatsächlich so. Muss Ihnen aber nicht passieren. Warum? Erklären wir Ihnen gerne.
Viel Spaß wünscht Ihr ICONY-Team
Mehr Spaß mit echten Menschen
Viele Kontaktbörsen und Flirt-Angebote machen durch umfangreiche Werbung von sich reden. Man muss nur mal mit offenen Augen durch die Innenstadt gehen oder Fernsehen schauen. Das zieht natürlich zahlreiche Singles an. Wenn die sich dann auch noch auf einfachste Art und Weise registrieren können, kommen so leicht ein paar hunderttausend Nutzer zusammen. Die Frage ist nur - wem nützt das? Klare Antwort: nur den Betreibern solcher Angebote. Den Ärger haben die Mitglieder.
Bei ICONY ist das anders - Sie werden es selbst schon gemerkt haben. Nur wer die recht umfangreiche Registrierung "ordnungsgemäß" inklusive Adressangabe durchführt und dann auch noch seine Adresse von ICONY verifiziert bekommt, erhält vollen Zutritt zu unserem Dating-Angebot. Das klingt sehr bürokratisch, hat aber mehr als einen guten Grund. Durch diese Maßnahme können wir zu einem sehr hohen Grad gewährleisten, dass es im ICONY-Netzwerk nur "echte" Nutzer gibt, die es mit dem Flirten auch ernst meinen. Wir tragen auch Sorge dafür, dass die Bilder auf ICONY manuell von unserer Redaktion freigeschaltet werden. Dadurch vermeiden wir einerseits anstößige Bilder. Andererseits können wir an Hand unserer Erfahrung auch eindeutige Fake-Bilder - sprich: von Fremden "geklaute" Bilder - herausfiltern.
All diese Maßnahmen haben den Sinn, die Sicherheit und den Spaß im ICONY-Netzwerk für alle Nutzer zu gewährleisten. Wir bitten daher um Verständnis, wenn manchen dieses Prozedere ein wenig kleinlich erscheinen mag.Fakes: was das sind und was wir dagegen tun
Fakes sind - einfach gesagt - Nutzer, die vorgeben, jemand anderes zu sein. Dazu werden in der Regel auch Bilder von anderen Personen benutzt - oder besser gesagt: missbraucht. Hübsche Bilder von Websites unbekannter Models gibt es ja zuhauf. Interessanterweise werden gerne dieselben Bilder immer und immer wieder "recycelt". Mittlerweile gibt es in den USA bereits Seiten, die diese Fake-Bilder sammeln, um so vor Fakern zu warnen.
ICONY bemüht sich, Faker von vornherein draußen zu halten. Sollten Sie dennoch den Eindruck haben, über einen "Fälscher" gestolpert zu sein, dann klicken Sie einfach auf den Button namens "Fake melden/Beschwerde einreichen!". Der findet sich auf jeder Visitenkarte. So wissen wir gleich, wen Sie meinen - und können uns umgehend um die Angelegenheit kümmern.Untermieter, tiefgekühlt
Trevor Tasker arbeitet in einer Tankstelle im kleinen englischen Örtchen Goole. Klar, dass man da Träume hegt von einer großen Liebe in einem fernen Land. Vielleicht sogar das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wer weiß. Hauptsache raus aus Goole.
Was liegt da näher, als im Internet nach seiner Traumfrau zu suchen. Beherzt fing der 27jährige an, Flirt-Chats zu frequentieren. Die Zeitverschiebung zu den USA spielte bei der Suche nach Mrs. Right keine Rolle. Trevor wollte einfach jemanden kennen lernen, über den großen Teich fliegen und sehen, was sich ergab.
Es dauerte nicht lange, da hatte er im Chat die bezaubernde Wynema Shumate kennen gelernt. Es machte jede Menge Spaß, sich mit ihr zu unterhalten - die Chemie stimmte sofort. Doch nicht nur die inneren Werte waren Trevor wichtig. Auch das Äußere sollte einigermaßen stimmen. Er bat Wynema, ihm Bilder von sich zu mailen. Die Freude und Erleichterung bei deren Eintreffen war groß. Trevor hatte sich eine attraktive blonde Frau Anfang Dreissig geangelt. Und sie lud ihn prompt zu sich in die Staaten ein.
Ein Angebot, das sich Trevor nicht zweimal machen ließ. Er packte seine sieben Sachen und machte sich auf zu seiner Traumfrau. Das Ganze war eigentlich als Urlaub geplant, aber wer wusste schon, was passieren würde. Vielleicht passte alles ja so gut, dass es kein Zurück mehr gab nach Goole in Humberside, England. Trevor war gespannt, was ihn in South Carolina erwartete.
Besonders war er natürlich auf Wynema gespannt. Sie würde ihn am Flughafen in Empfang nehmen. Dort einmal angekommen, begann sich Trevor zu wundern. Da war niemand, um ihn abzuholen. Oder genauer gesagt: da war niemand, der Wynema auch nur im entferntesten ähnlich sah. Zumindest nicht der Wynema, die er auf den elektronischen Bildern kennen gelernt hatte. Da war nur diese dicke alte Frau, die ständig seinen Namen rief...
Ein Alptraum, der sich bald aufklärte. Die Bilder, die Trevor von Wynema zu sehen bekommen hatte, waren 35 Jahre alt. Das blonde Mädchen war mittlerweile 65 Jahre alt. Und knappe 140 Kilo schwer. Also quasi zwei Wynemas statt einer. Na prima, dachte sich Trevor. Als er den ersten Schock überwunden hatte, entschloss er sich jedoch, das Beste aus der Situation zu machen. Wer wusste schon, wie oft man in seinem Leben von Goole nach South Carolina reiste. Wenn er schon veräppelt worden war, dann wollte er wenigstens einen schönen Urlaub für lau verbringen. All inclusive. Bei Wynema. Warum auch nicht.
Man sieht, der Brite an sich ist nicht leicht aus der Fassung zu bringen. Aber bekanntlich hat ja alles seine Grenzen. Und darum endet diese Geschichte an diesem Punkt auch nicht.
Nach einer Woche nämlich fühlte sich Trevor bei Wynema schon ziemlich zu Hause. Er wusste, wo der Kühlschrank stand und wo das Bier zu finden war. Keine schlechte Sache, wenn man einen All inclusive-Urlaub in South Carolina verbringen wollte. Mal sehen, was noch so ging. Welche Höhepunkte amerikanischer Kochkunst beherbergte zum Beispiel die Tiefkühltruhe, die Trevor bislang unbeachtet gelassen hatte? Ah ja: Erbsen, Pommes, Untermieter. Augenblick mal. Untermieter?
Na ja, das erfuhr Trevor in Wirklichkeit erst später. Als Wynema ihm gestand, dass sie ihren Untermieter James O'Neil nach dessen Ableben in die Tiefkühltruhe gepackt hatte. Um seine Rente zu kassieren. Und dass sie das mit dem Bein nur gemacht hatte, weil der Körper sonst nicht in die Truhe gepasst hätte...
Wynema saß für die Sache ein Jahr im Kittchen. Trevor flog zurück ins heimelige Goole. Und schwor vor Zeugen, nie, nie wieder online zu gehen...
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